Usedom


Berlin-Usedom Radweg bewältigt

Anders als in den Jahren zuvor, haben wir uns diesmal nicht in die Alpen zum intensiven Radfahren vor den langen Sommerferien begeben. Am Ende des Schuljahres 2017/2018 bewältigte der SK Sport der Jahrgangsstufe 11 den Berlin-Usedom Radweg.

Start war vergangenen Montag in Bernau. Über die Stationen Warnitz und Üeckermünde landeten wir nach ca. 270km auf dem Zeltplatz in Ückeritz auf Usedom. Wir kamen pünktlich zum großen Vorrundenfinale der „Mannschaft“ gegen Südkorea an. Leider konnten wir bekanntlich keinen Sieg feiern, doch letztlich war das nur eine Randnotiz dieser absolut gelungenen und sportlich bemerkenswerten Trainingswoche. Nach einem wohlverdienten Tag am Meer inklusive Film-Dreh, Minigolf, Baden, Beachen, Sonnen und der ein oder anderen Yogaübung am Strand ging es am Freitag dann wieder Richtung Heimat.

 Hier eine Auflistung der Daten sowie der Erkenntnisse der letzen Woche:

 

  1. Die Strecke ist absolut empfehlenswert. Die vergangenen Eiszeiten haben ein welliges Gelände zum Radeln hinterlassen. Es geht vor allem bis nach Mecklenburg-Vorpommern hinein bergauf- und ab. Auf Usedom (Übersetzen von Kamp nach Karnin) geht es dann nochmals über 45km Richtung Heringsdorf/Ückeritz. Auch hier hat man stellenweise das Gefühl, in den deutschen Mittelgebirgen und nicht an der Ostseeküste unterwegs zu sein.
  2. Strecke: 230-270km (je nach Gestaltung am 3. Tag); 14 Fahrer = im Schnitt sind das ca. 3500km Gesamtstrecke und im Zuge dessen nur ein kaputter Schlauch (am Ende zwei, aber der 2. erst auf den letzten Metern); ca. 150 Liter Wasser haben wir auf dem Rad zum Trinken verbraucht; ca. 150 Powerriegel verzerrt; …
  3. Nur vereinzelt hinderten uns kleine Pannen am zügigen Vorankommen. Ein wenig befremdlich waren die Bewältigungsstrategien, die diese Pannen auslösten. Der ein oder andere hat hier sicherlich noch ein wenig Fortbildung in Punkto Schlauchwechsel, Einstellen der Bremsen und Schaltungen etc. notwendig. Dem Können einzelner Schüler und der Hilfe von Begleitern sei Dank, ging es dennoch immer Richtung Ziel.
  4. Bei den Bedingungen der letzten Woche (Wetter, Verpflegung, Zeltplätze, Material etc.) kann so eine Woche nur zum Erfolg für alle werden.
  5. Man kann eine solche Reise ohne Begleiter, die einem das Equipment von A nach B Transportieren, bewältigen. Am Ende ist es aber ein großer Vorteil, diese Begleiter dabei zu haben. Vielen Dank an dieser Stelle an Herrn Wenzel und Herrn Paschke für die tolle Unterstützung und Sorgsamkeit. 
  6. Wir hatten ganz tolle, sportliche und reife Schülerinnen und Schüler auf dieser Tour dabei. Danke auch an euch. Für uns war das eine anstrengende aber vollauf entspannte Woche mit euch.
  7. Für die anstehende Woche in den Alpen Anfang September prognostizieren wir mal ganz vorsichtig eine sehr erfolgreiche Woche.

 

Wir wünschen allen Schülerinnen und Schülern des FGR schöne und vor allem auch sportliche Sommerferien. Ab September würden wir uns sehr freuen, auch neue Teilnehmer für unsere Radprojekte im Schuljahr 2018/2019 begrüßen zu können. Meldet euch bei uns. Das Sprungbrett für die Teilnahme an solchen Touren ist und bleibt die Sport-AG.

„Sport frei“ oder auch gern „Go Bike!“ & "N'JOY the Ride"

 

Marcel Runge / Kay Wünsche

 

2014 schon 

Am Mittwoch und am Donnerstag, gleich zu Beginn der Sommerferien brechen zwei Teams unserer Schule zu einer 250-km-Radtour an die Ostsee auf. Teile der Klassen von Herrn Runge (9e) und Herrn Wünsche (8a) werden es sich antun: Extrem-Ausdauer, brennende Oberschenkel, heiße Hintern und einschlafende Finger - bei ca. 5 Stunden pro Tag im Sattel werden einige an ihre Grenzen gehen müssen. Aber dann wird sich ein unheimliches Glücksgefühl einstellen, wenn man es geschafft hat - die Endorphine werden den Körper fluten. Ob das dann nach kurzen Nächten auf den Zeltplätzen immer noch so ist, wenn die nächste Etappe von wieder 75 km oder 97 km wartet, werden wir sehen. Am Ende wartet die Ostsee und hoffentlich ein WM-Endspiel Deutschland gegen wen auch immer. Wir freuen uns drauf. Drückt uns die Daumen, dass das Wetter hält.

Fakt ist auch, dass jede Menge Gepäck zu transportieren ist. Ob hier nun so wie auf dem Bild - die absolute Hardcore-Option - oder mit einem Begleitfahrzeug ist ein Test für die Zukunft. Wir werden sehen.

PS: Danke an unsere vielen Begleiter, die das Ganze erst so richtig professionell machen. Berichte gibt es ab Donnerstag auf Facebook: https://www.facebook.com/Fontaneum?ref=hl&ref_type=bookmark

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